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ScheBo® Brainostic™ GFAP ELISA Kit

GFAP-ELISA zur quantitativen Bestimmung von Risikomaterial in Fleischerzeugnissen, Wurstwaren und kontaminierten Oberflächen
Als Parameter zum Nachweis von zentralem Nervengewebe

Für die Untersuchung fleischhaltiger Lebensmittel, sogar nach deren Erhitzen, in Laboratorien bietet die ScheBo® Biotech AG den ScheBo® Brainostic™ GFAP-ELISA Testkit an. Die Verwendung eines Testkits ermöglicht den quantitativen Nachweis von ZNS in 42 Proben in Doppelbestimmung, unabhängig von der Tierart. Sämtliche, für die Durchführung notwendige Reagenzien und Lösungen werden mit dem Testkit zur Verfügung gestellt.

Vorteile
  • Sehr sensitiver Nachweis von BSE-Risikomaterial (Ausschlussgrenze: 0,1 % ZNS in Fleischprodukten)
  • Hochspezifische immunochemische Detektion von ZNS
  • Risikomaterial kann aus Extrakten aller Fleischerzeugnisse, Wurstwaren (Roh-, Brüh- und Kochwürste) und von Abstrichtupfern (Nachweis von mit Risikomaterial kontaminierter Oberflächen und Schlachtkörpern) in einem Testansatz nachgewiesen werden
  • Keine falsch positiven Ergebnisse durch Kreuzreaktion mit Blut
  • Speziesunabhängiges Screening von BSE-Risikomaterial

Methode
  • ELISA
  • Nachweis von ZNS mit Hilfe der sauren Gliafaserprotein (GFAP) als Markerprotein
  • 1 Blank, 4 Standards, 1 Kontrolle in Doppelbestimmung

Testprinzip
Die ELISA-Platte ist mit einem polyklonalen Antikörper, der saures Gliafaserprotein (GFAP) erkennt, beschichtet. GFAP aus Proben der Fleischerzeugnisse, Wurstwaren und von kontaminierten Oberflächen bzw. Standards wird durch Bindung am Antikörper immobilisiert. Anschließend erfolgt eine Inkubation mit Peroxidase-markierten Antikörpern gegen GFAP. Während des nächsten Inkubationsschritts oxidiert die Peroxidase das TMB (3,3’5,5’-Tetraµmethyl-benzidin)-Substrat. Oxidiertes TMB wird anschließend photo-metrisch bestimmt.

Messbereich
Der Testkit erlaubt die GFAP-Bestimmung im Messbereich von 0,1% bis 1,0% ZNS. Werte unterhalb des niedrigsten Standards sollten als nicht nachweisbar angegeben werden. Werte oberhalb des höchsten Standards sollten als > 1,0% angegeben werden.

Pr?zision
Die Intraassay-Varianz wurde durch zehnfache Bestimmung von 4 Proben (0,1-1,0% ZNS) ermittelt. Der mittlere Variationskoeffizient (VK) lag bei 5,9% (2,6-8,6%).
Die Interassay-Varianz wurde anhand von 4 Proben (0,1-1,0% ZNS), die an zehn verschiedenen Tagen bestimmt wurden, berechnet. Der mittlere VK lag bei 9,2% (4,6-13,2%).

Probenmaterial
  • Fleischerzeugnisse, z.B. Rohwürste
  • Erhitzte Fleischerzeugnisse
  • Wurstwaren
  • Hackfleisch
  • Fleischhaltige Lebensmittel
  • Abstrichtupfer

Die Stabilität der Proben ist durch ihr Mindesthaltbarkeitsdatum festgelegt. Abstrichtupfer sind zwei Tage bei Raumtemperatur bzw. 5 Tage bei 4°C haltbar. Lagerung bei -20°C erhöht die Haltbarkeitsdauer. Die Extrakte der Wurstwaren sind 2 Tage bei 4°C haltbar.

Kurzanleitung für den routinierten Anwender
Wichtig: Die Kurzanleitung ersetzt nicht die ausführliche und detaillierte Testanleitung!
  • Vorbereitung des Proben-/Waschpuffers
  • Proben mit Extraktionspuffer homogenisieren/extrahieren
  • Probenextrakt in Proben-/Waschpuffer verdünnen
  • je 50 µl Blank, Standards (gebrauchsfertig), Kontrolle (gebrauchsfertig) und verdünnte Proben als Doppelbestimmung in ELISA-Platte pipettieren
  • 30 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren
  • Waschen
  • je 50 µl GFAP-POD (gebrauchsfertig)
  • 15 Minuten bei Raumtemperatur im Dunkeln inkubieren
  • Waschen
  • 100 µl Substratlösung (gebrauchsfertig)
  • 5 Minuten bei Raumtemperatur im Dunkeln inkubieren
  • Zugabe von 100 µl Stopplösung (gebrauchsfertig)
  • Extinktionsbestimmung bei OD 450 oder OD 450 - OD 620
  • Auswertung mittels lin-lin Standardkurve



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