Lactoferrin • IBD-Scan™

Nicht-invasiver, quantitativer ELISA-Test zur Früherkennung, Ausschluß und Verlaufskontrolle von entzündlichen Darmerkrankungen (IBD)

Lactoferrin

Lactoferrin ist ein Bestandteil der Leukozyten, welche als Indikator für entzündliche Darmerkrankungen (IBD = Inflammatory Bowel Disease) gelten. Es ist im Stuhl einige Tage lang praktisch unverändert nachweisbar.
Lactoferrin ist ein Marker zur Feststellung von aktiven Entzündungen im Darm und stellt Ärzten ein hochsensitives und sehr spezifisches Diagnostikum zur Verfügung, Patienten mit aktiver entzündlicher Darmerkrankung (IBD) von Patienten mit aktivem nicht entzündlichen Reizdarmsyndrom (IBS = Irritable Bowel Syndrom) zu unterscheiden.

Allein am Reizdarmsyndrom leiden in Deutschland ca. 14 Mio. Menschen. Beide Erkrankungen zeigen vielfach die selben Symptome, weshalb es oftmals schwierig ist, anfängliche Phasen einer entzündlichen Erkrankung zu diagnostizieren.

Der Nachweis aus dem Stuhl korreliert sehr gut mit den histologischen und endoskopischen Befunden der Krankheitsaktivität bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Im Gegensatz zu den bisherigen Standardmarkern für entzündliche Vorgänge (CRP, PMN-Elastase, HB) zeigen erhöhte Lactoferrin-Werte mit größerer Sicherheit und Spezifität eine Ersterkrankung oder ein Rezidiv im Darm an. Lactoferrin eignet sich damit nicht nur zur Erstdiagnose oder zum Ausschluß einer Erkrankung, sondern auch ideal als Verlaufsmarker z.B. bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Der Parameter hat eine hohe negative prädiktive Aussagekraft: Ist der Lactoferrin-Wert im Stuhl niedrig, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit keine organische Erkrankung des Intestinaltraktes vor.

Da auch Kinder und Jugendliche an IBD erkranken können (jeder fünfte Neuerkrankte ist ein Kind oder Jugendlicher) und bei diesen eine Dickdarmspiegelung aufgrund der geringen mechanischen Belastbarkeit der Darmwand und der notwendigen Anästhesie problematisch ist, bietet sich der nicht-invasive Lactoferrin • IBD-Scan™-Test zur Diagnose von IBD insbesondere bei Kindern und Jugendlichen an .

Lactoferrin im Stuhl ist ausgesprochen stabil und in der nativen, ungekühlten und unbehandelten Probe einige Tage lang praktisch unverändert nachweisbar.

Die Vorteile des Lactoferrin • IBD-Scan™-Tests auf einen Blick:

  • Entzündungsmarker für akute und chronisch entzündliche Darmerkrankungen (IBD)
  • Sichere Differenzierung zwischen einer organischen Erkrankung (z.B. chronisch-entzündliche Darmerkrankung, infektiöse Erkrankung) und einer funktionellen Erkrankung (Reizdarmsyndrom)
  • Verlaufsparameter bei Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
  • Bewertung des Schweregrades einer Entzündung
  • Besonders geeignet zur Diagnose von IBD bei Kindern und Jugendlichen da nicht invasiv
  • Stabil im Probenmaterial

Symptomatik:

Unklare Oberbauchbeschwerden

Weitere Informationen

Früherkennung und Verlaufskontrolle bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (IBD)

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Frühdiagnostik und Verlaufskontrolle chronisch entzündlicher Darmerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen (IBD)

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in Kürze stellen wir hier eine Literaturauswahl als Download zur Verfügung. Die komplette Literaturliste zum Thema ist unter „Literatur-Anforderung“ zu finden.

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